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So sollte es eigentlich sein........
Um den Betroffenen mit Mobilitäts-, Sinnes- oder Wahrnehmungsbeeinträchtigungen
das Leben nicht zusätzlich mit baulichen Hindernissen zu erschweren, ist lediglich eine
Auseinandersetzung mit der Thematik nötig. Wenn diese erfolgt ist, zeigen sich viele
preisgünstige Lösungsmöglichkeiten auf. Beim Vergleich dieser (bei guter Planung)
kostenneutralen Varianten mit den häufig sehr aufwendigen Nachbesserungen bzw.
den daraus resultierenden Folgekosten für die Allgemeinheit sollte die Entscheidung
klar sein! Ebenfalls können die bestehenden DIN - Normen nur eine allgemeine
Nutzbarkeit erreichen, im Einzelnen ist die individuelle Anpassung der Wohnsituation
erforderlich - sei es im Bad, im Schlafzimmer oder im Wohnbereich.
"Barrierefreies Bauen" bedeutet, daß alle Gebäude - in jedem Alter und mit jeder
Einschränkung oder Behinderung - ohne technische oder soziale Abgrenzung nutzbar sind.
Von insgesamt rund 82 Millionen Einwohner in Deutschland, sind ca. 12 Millionen behindert.
Die Anzahl der Menschen die im Alter über 60 Jahre sind, beträgt ca. 17 Millionen (1997).
Damit sollte das Thema "Barrierefreiheit" für alle Planenden weiter an Bedeutung
gewinnen.
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